E-Mails - die elektronische Post

E-Mails sind heute bei nahezu allen Leuten weltweit, die einen Computer ihr Eigen nennen, bekannt und werden gerne genutzt. Die "electronic mail", so der volle Name, ist nichts anderes als ein digitaler Brief, der von jedem Nutzer über das World Wide Web an einen bestimmten Empfänger gesendet werden kann. Der meistgenutzteste Dienst im Internet erlaubt es ebenfalls, Dokumente wie Grafiken, oder Office-Dateien per Anhang zu verschicken, weshalb er auch aus dem Berufsleben nicht wegzudenken ist.
Da überrascht es nicht, dass z.b. im Jahr 2010 insgesamt ca. 107 Billionen E-Mails verschickt worden sind, pro Tag somit durchschnittlich 294 Milliarden. Bei dieser schieren Menge sollte man denken, dass dieses Kommunikationsmittel sehr, sehr beliebt ist. Jedoch muss man berücksichtigen, das 89% aller dieser E-Mails unerwünschte Nachrichten waren. Sogenannte Spam-Mails. In diesen befinden sich ausschließlich unseriöse und mitunter schlichtweg kriminelle Angebote für Viagra &Co., illegales Glücksspiel, oder sonstiges.
Um diese E-Mails aus den Posteingängen der normalen Nutzer fernzuhalten, arbeitet jeder Mailclient, wie Microsoft Outlook, Outlook 2010, IncrediMail oder Mozilla Thunderbird, mit einem entsprechendem Filter, um Herr über die unerwünschten Nachrichten zu werden. Auch Freemailanbieter arbeiten mit entsprechender Software.
Und das ist auch wichtig - denn Spam-Mails sind nicht das einzige, was viele Nutzer beklagen müssen, es ist sogar noch recht harmlos im Gegensatz zu den sog. "Phishing-Mails". Phishing zielt immer auf einen Identitätsdiebstahl ab, um dem Urheber einen, meist finanziellen, Vorteil zu verschaffen. E-Mails sind eine beliebte Methode, um beispielsweise an Login Daten zu kommen, überwiegend für das Online Banking einer Person. Mit einer clever gestalteten E-Mail, die einer der eigenen Bank sehr nahe kommt, wird der Nutzer auf eine gefälschte Online-Banking Seite geleitet und das Opfer gibt ganz normal seine Daten ein - die dann jedoch nicht bei der Bank, sondern bei den Betrügern landen - allein im Jahr 2010 waren es 95 Milliarden Phishing Mails und die Tendenz der letzten Jahre ist steigend, da viele noch nichts von solchen Gefahren wissen.
Eine weitere Gefahr beim harmlosen Schreiben mit Freunden und Kollegen sind Mails, die einen Virus enthalten. Findige Hacker oder Cracker, wie immer man die "digitalen Verbrecher" nennen möchte, können über die Möglichkeit, Anhänge in Mails zu verschicken, geschickt einen Trojaner auf der Festplatte installieren, um zukünftige Tastatureingaben und andere Informationen mitzubekommen. Ein aktuelles Antivirenprogramm hilft bei der Prävention.
Die E-Mail hat also nicht nur Vor-, sondern auch diverse Nachteile. Man sollte sich immer bewusst sein, dass über das World Wide Web jeder die Möglichkeit hat, E-Mails zu verschicken. Und nicht immer verbirgt sich hinter einer digitalen Adresse auch derjenige, den man vermutet hat.
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